LARP steht für „Live Action Role Playing“, also Liverollenspiel.
Vereinfacht gesagt: Menschen treffen sich, erschaffen gemeinsam eine Spielwelt und stellen darin Figuren dar. Du spielst also nicht nur am Tisch oder am Bildschirm, sondern mit deinem Körper, deiner Stimme, deiner Kleidung, deinen Entscheidungen und deinen Reaktionen.
LARP ist dabei kein Theater mit festem Drehbuch. Es ist auch kein Computerspiel mit klaren Dialogoptionen. Es ist ein gemeinsames Erlebnis, das durch die Teilnehmenden entsteht.
Du kannst kämpfen, verhandeln, forschen, feiern, heilen, handeln, intrigieren, dienen, führen, scheitern, lernen oder einfach Teil einer Welt sein. Nicht jede Rolle muss groß oder heldenhaft sein. Oft entstehen die besten Szenen aus kleinen Begegnungen.
Wichtig ist: LARP funktioniert durch Miteinander.
Du spielst nicht, um andere zu besiegen, sondern um gemeinsam schöne, spannende oder berührende Szenen zu erzeugen. Je nach Veranstaltung gibt es unterschiedliche Regeln, Spielstile und Erwartungen. Manche Cons sind kampflastig, manche sehr ruhig, manche politisch, manche märchenhaft, manche düster, manche sehr einsteigerfreundlich.
Wenn du neu bist, musst du nicht sofort alles verstehen. Der wichtigste erste Schritt ist: eine passende Veranstaltung finden, einfache Fragen stellen und offen ins Spiel gehen.